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  • M365 im Juli 2026: Drei Änderungen, die Betriebsräte jetzt aktiv angehen sollten

    M365 im Juli 2026: Drei Änderungen, die Betriebsräte jetzt aktiv angehen sollten

    Microsoft hat im Juli 167 Änderungen im Message Center veröffentlicht. 24 davon sind für deutsche Betriebsräte relevant. Drei stechen heraus, und zwar nicht wegen ihrer Tragweite, sondern wegen ihres Zeitplans: Bei einer ist die Frist am 24. Juli bereits abgelaufen, zwei weitere greifen Ende August automatisch. In allen drei Fällen entsteht der neue Zustand ohne Entscheidung, wenn niemand hinschaut. Genau das macht sie zu Themen für den August und nicht für den Herbst.

    1. OpenAI wird Subprozessor, und die Einstellung hat sich selbst aktiviert (MC1422074)

    Was passiert: Microsoft hat OpenAI als Subprozessor für Microsoft 365 Copilot aufgenommen. Damit stehen von OpenAI selbst betriebene Modelle zur Verfügung, beginnend mit GPT-5.6. Am 9. Juli erschien die zugehörige Einstellung im Microsoft 365 Admin Center, zunächst deaktiviert. Wer bis zum 24. Juli nicht reagiert hat, bei dem hat Microsoft sie automatisch aktiviert. Wer das nicht wollte, musste vorher aktiv „No users“ auswählen. Betroffen sind ausschließlich Modelle auf Infrastruktur von OpenAI, nicht die von Microsoft über Azure OpenAI betriebenen.

    Warum das brennt: Es ist der zweite Fall dieser Art in diesem Jahr. Im April wurden die Anthropic-Modelle in Word, Excel und PowerPoint standardmäßig aktiviert. Das Muster wiederholt sich: Eine Frist verstreichen zu lassen hat dieselbe Wirkung wie eine Entscheidung zu treffen. Die Frist ist vorbei, die Prüfung findet also rückwirkend statt. Wer im Herbst darlegen muss, welcher Anbieter wann an der Verarbeitung beteiligt war, braucht die Antwort jetzt.

    Konkrete Maßnahmen für den Betriebsrat:

    1. Bestandsaufnahme: Lassen Sie sich den heutigen Stand der Einstellung im Admin Center zeigen. Drei Fragen: Ist sie aktiv? Wurde sie bewusst gesetzt oder ist sie durch Fristablauf angesprungen? Wer war beteiligt?
    2. Unterrichtung einfordern: Bitten Sie um eine schriftliche Darstellung, welche Modelle heute im Einsatz sind, für welche Nutzergruppen und wo verarbeitet wird. Der übliche Anknüpfungspunkt dafür ist § 80 Abs. 2 BetrVG; die Bewertung, ob und in welchem Umfang der Anspruch greift, gehört zu Ihrer Rechtsberatung.
    3. Abweichungen von den Standardzusagen klären: Microsoft schreibt, es gälten die üblichen Zusagen der Produktbedingungen und des Datenschutznachtrags, „soweit in der Dokumentation nichts anderes offengelegt ist“. Lassen Sie sich zeigen, was diese Dokumentation zu den OpenAI-betriebenen Modellen sagt.
    4. Muster für künftige Fälle vereinbaren: Sinnvoller als jeden Einzelfall nachzulaufen ist eine Verabredung, dass Einstellungen mit automatischer Aktivierung vor Ablauf der Frist gemeldet werden. Das kostet die IT wenig und nimmt den Druck aus jedem folgenden Fall.
    5. Fachstellen einbinden: Datenschutzbeauftragte und, sofern im Haus benannt, die für die KI-Verordnung zuständige Person gehören in diesen Vorgang. Die technische Frage lautet: Was ist eingeschaltet? Die Bewertung der Auslagerung liegt bei den Fachstellen.

    2. Elf zusätzliche Felder auf der Profilkarte, ab Ende August standardmäßig sichtbar (MC1438571)

    Was passiert: Microsoft ändert Ende August die Standardsichtbarkeit von elf Feldern auf der Microsoft-365-Profilkarte. Sie werden künftig angezeigt, sobald sie im Verzeichnis gefüllt sind. Es geht um Bereich, Rolle, Personalnummer, Beschäftigtenart, Kostenstelle, Benutzerprinzipalname, Alias, Fax, Straße, Bundesland und Postleitzahl. Bisher musste die Administration jedes dieser Felder einzeln freischalten. Die Werte selbst ändern sich nicht, nur ihre Sichtbarkeit. Betroffen sind ausdrücklich auch Mandanten, die die Profilkarteneinstellungen nie angefasst haben.

    Warum das brennt: Personalnummer, Kostenstelle und Beschäftigtenart sind Angaben aus der Personalverwaltung. Sie waren bisher nicht ohne Grund für die ganze Belegschaft unsichtbar. Beschäftigtenart macht für jeden erkennbar, wer befristet beschäftigt, entliehen oder extern ist. Das ist der Eintrag des Monats mit dem härtesten Termin, weil er ohne Zutun scharf wird. Nach Ende August ist es keine Entscheidung mehr, sondern eine Korrektur.

    Konkrete Maßnahmen für den Betriebsrat:

    1. Bestandsaufnahme: Lassen Sie prüfen, welche der elf Felder im Verzeichnis überhaupt Werte enthalten. Nur gefüllte Felder werden sichtbar. Häufig ist die Liste kürzer als befürchtet, manchmal aber auch länger.
    2. Termin vormerken: Die Umstellung beginnt Ende August. Setzen Sie die Befassung so an, dass die Entscheidung vorher steht und nicht danach.
    3. Feldweise entscheiden: Die Sichtbarkeit lässt sich weiterhin je Feld steuern. Bereich und Rolle sind etwas anderes als Personalnummer und Kostenstelle. Eine pauschale Freigabe oder Sperre wird der Sache nicht gerecht.
    4. Beschäftigtenart gesondert behandeln: Dieses Feld hat eine andere Qualität als die übrigen, weil es den Beschäftigungsstatus offenlegt. Wenn Sie nur einen Punkt vertiefen, dann diesen.
    5. Beschäftigte informieren: Was künftig sichtbar ist, sollte vorher bekannt sein und nicht auffallen, weil jemand es zufällig auf der Karte einer Kollegin entdeckt.

    3. Copilot nimmt Präsenzgespräche auf, ohne die Gegenseite zu informieren (MC1437679)

    Was passiert: Die mobile Copilot-App für iOS und Android bekommt eine Aufnahmefunktion. Beschäftigte können damit Präsenzgespräche oder Sprachnotizen aufzeichnen und erhalten anschließend im Copilot Chat ein automatisch erzeugtes Transkript samt Zusammenfassung. Eine Aufnahme darf bis zu 120 Minuten lang sein und läuft im Hintergrund weiter, wenn die App gewechselt wird. Die Audiodatei landet in OneDrive der aufnehmenden Person. Für alle Nutzer mit Copilot-Lizenz ist die Funktion standardmäßig aktiviert. Allgemeine Verfügbarkeit ab Ende August 2026.

    Warum das brennt: Das ist keine Meeting-Aufzeichnung in Teams mehr, bei der ein Banner erscheint und alle es wissen. Das ist eine Aufnahmemöglichkeit für jedes Gespräch, im Büro, im Flur, beim Kunden. Microsoft schreibt in der Ankündigung selbst, dass die App die übrigen Gesprächsteilnehmer nicht über den Aufnahmestart informiert, und verweist die Verantwortung für erforderliche Einwilligungen an die Nutzer. Damit wandert eine Frage, die bisher technisch beantwortet war, in die Verantwortung Einzelner.

    Konkrete Maßnahmen für den Betriebsrat:

    1. Bestandsaufnahme: Ist die mobile Copilot-App im Haus verteilt? Wird sie über Intune verwaltet? Wie viele Beschäftigte haben eine Copilot-Lizenz? Ohne diese drei Antworten lässt sich die Reichweite nicht einschätzen.
    2. Steuerbarkeit klären: Fragen Sie konkret, mit welchen Mitteln sich die Funktion einschränken lässt, und lassen Sie sich die Antwort belegen. Microsoft nennt die Verwaltung der mobilen App als Ansatzpunkt, einen eigenen Schalter für die Aufnahmefunktion nennt die Ankündigung nicht.
    3. Das Hinweisproblem benennen: Verabreden Sie, wie Beschäftigte darüber informiert werden, dass die App die Gegenseite nicht warnt. Wer die Funktion nutzt, sollte wissen, dass der Hinweis von ihm selbst kommen muss.
    4. Ablage und Aufbewahrung regeln: Aufnahme, Transkript und Zusammenfassung erben die Berechtigungen und Regeln von OneDrive. Klären Sie, welche Aufbewahrungsdauer gilt, ob Vertraulichkeitskennzeichnungen greifen und wer im Rahmen von Auskunfts- oder Ermittlungsvorgängen darauf zugreifen kann.
    5. Sensible Gesprächssituationen ausnehmen: Personalgespräche, Konfliktgespräche und Gespräche mit der Interessenvertretung gehören ausdrücklich adressiert. Technisch ist eine solche Aufnahme von einer normalen Sprachnotiz nicht zu unterscheiden, deshalb muss die Regel es sein.

    Was noch im Juli-Newsletter steht

    21 weitere Einträge, darunter drei, die wir im August weiter beobachten. Purview greift künftig auf den Netzwerkverkehr durch (MC1419797): Über die Verbindung mit Entra Internet Access wirken Klassifizierung und Datenverlustschutz nicht mehr nur in den Microsoft-Anwendungen, sondern auf Ebene der Internetverbindung, mit Anbindung an das Insider Risk Management. Allgemeine Verfügbarkeit ab Ende September. Teams erzeugt KI-Archivdateien zu Besprechungen (MC1429018), standardmäßig aktiv, für Nutzer nicht einsehbar, gekoppelt an das gespeicherte Transkript. Und das Insider Risk Management bekommt freie Notizfelder, erweiterte Angaben zur Person einschließlich letztem Arbeitstag sowie eine KI-gestützte Vorsortierung der Meldungen (MC1430534, MC1430536, MC1438568).

    Unsere Einordnungen sind fachlicher Arbeitsstand aus technischer Sicht und keine Rechtsberatung. Wir sagen, was eine Funktion technisch tut, was sich einstellen lässt und welche Stelle im Haus das bewerten muss. Die rechtliche Bewertung bleibt dort, wo sie hingehört.

    Den vollständigen Monatsüberblick gibt es mit unserem M365 Compliance Radar: improve-it.gmbh/m365-compliance-radar

  • M365 im Juni 2026: Drei Änderungen, die Betriebsräte jetzt aktiv angehen sollten

    M365 im Juni 2026: Drei Änderungen, die Betriebsräte jetzt aktiv angehen sollten

    Beitrag zum improve it M365 Compliance Radar — Ausgabe Juni 2026

    Microsoft hat im Juni 2026 rund 161 Änderungen am Message Center veröffentlicht. Achtzehn davon sind für deutsche Betriebsräte mitbestimmungsrelevant. Drei Themen ragen so weit heraus, dass sie in den kommenden Wochen aktiv angegangen werden sollten — nicht später, weil bei allen drei die Umsetzung ohne aktives Zutun bereits läuft.


    1. Automatische Aufzeichnung und Transkription in Teams Call Queues (MC1401299)

    Was passiert: Ab Anfang August 2026 (GA: Mitte bis Ende August) können Administratoren die automatische Aufzeichnung und Transkription auf Ebene einzelner Call Queues in Microsoft Teams aktivieren. Sobald das für eine Warteschlange geschieht, werden alle von den Agenten der Queue angenommenen Anrufe ohne weitere Nutzeraktion aufgezeichnet, transkribiert und in SharePoint abgelegt. Über die Queues-App sind sie mit Teams-Premium-Lizenz abrufbar.

    Warum das brennt: Das ist ein klassischer Fall der Mitbestimmung nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG — Aufzeichnung von Arbeitsergebnissen einzelner Beschäftigter. Zusätzlich greift die TDDDG- und DSGVO-Perspektive, weil externe Anrufer über die Aufzeichnung informiert werden und wirksam einwilligen müssen. Ohne saubere Regelung sind sowohl arbeitsrechtliche Folgen als auch Bußgeldrisiken realistisch.

    Konkrete Maßnahmen für den Betriebsrat:

    1. Bestandsaufnahme: Welche Call Queues gibt es aktuell? Welche werden im Servicekontext, welche intern genutzt? Verlangen Sie eine Liste aller aktiven Warteschlangen mit Zweck und Nutzergruppe.
    2. Freigabekonzept vereinbaren: Für jede Warteschlange muss vor Aktivierung schriftlich geklärt sein, ob Aufzeichnung und Transkription gemeinsam oder getrennt aktiviert werden, und für welchen Zeitraum. Trennung zwischen Quality Assurance (Stichprobe) und flächendeckend ist essentiell.
    3. Externe-Anrufer-Ansage abstimmen: Text der automatischen Aufzeichnungs-Ansage gemeinsam mit Datenschutzbeauftragtem und Rechtsabteilung festlegen — inklusive Widerspruchsmöglichkeit.
    4. Zugriffs- und Auswertungsregeln festlegen: Wer sieht Transkripte? Wer darf Aufzeichnungen abhören? Wie werden Auswertungen dokumentiert? Verbot der Nutzung für Leistungs- und Verhaltenskontrolle explizit in der BV verankern.
    5. Aufbewahrungsfristen setzen: Wie lange bleiben Aufzeichnungen und Transkripte verfügbar? Nach welcher Zeit werden sie automatisch gelöscht? Retention-Policy technisch prüfen.

    2. Microsoft 365 Archive: Datei-Ebene-Archivierung wird Standardfunktion (MC1381114)

    Was passiert: Was im Mai noch in Public Preview war, ist ab Anfang bis Ende Juli 2026 allgemein verfügbar — und wichtig: In Tenants mit aktiviertem Microsoft 365 Archive ist die Funktion standardmäßig auf allen SharePoint-Sites aktiv, sofern der Administrator sie nicht abschaltet. Nutzer mit Edit-Berechtigung können damit einzelne Dateien in den Archiv-Speicher verschieben; sie bleiben sichtbar am Ursprungsort, aber können nicht mehr direkt geöffnet werden.

    Warum das brennt: Der Schritt von Opt-in (Mai) zu Default-on (Juni) verändert die Reichweite fundamental. Nicht mehr nur bewusst konfigurierte Sites sind betroffen, sondern die gesamte SharePoint-Umgebung. In der Praxis bedeutet das: Sitzungsprotokolle, Bewerbungsunterlagen, Personalakten, Beurteilungen — alle diese Inhalte können durch einzelne Bearbeitungsberechtigte in den Archiv-Status versetzt werden. Retention- und BR-Vereinbarungen zur Aufbewahrung geraten schnell in Konflikt mit der neuen Standardfunktion.

    Konkrete Maßnahmen für den Betriebsrat:

    1. Tenant-Entscheidung dokumentieren: Bleibt die Datei-Archivierung tenant-weit aktiv oder wird sie zur Wiederkehr des Opt-in-Zustands deaktiviert? Diese Entscheidung mit Datum und Begründung schriftlich festhalten.
    2. Site-Governance nachziehen: Für sensible SharePoint-Sites (HR, Betriebsrat, Geschäftsführung, Compliance) explizit prüfen, ob Archivierung erlaubt bleibt und wer archivieren darf. Sensitivity-Label-basierte Sperre als technische Umsetzung.
    3. Beschäftigte informieren: Klarer Kommunikationsplan — was passiert bei Archivierung, wie lange dauert die Reaktivierung (sofort binnen 7 Tagen, danach bis zu 24 Stunden), wie erkennt man den Archiv-Status?
    4. Verhältnis zur Retention klären: Bestehende Retention-Policies bleiben laut Microsoft gültig — aber wie interagieren sie mit user-initiierter Archivierung? Beispielszenario „Compliance-relevante Datei wird vom Nutzer archiviert“ mit Datenschutz und IT durchspielen.
    5. Übersichts-Report vereinbaren: Regelmäßiger Auszug archivierter Dateien pro Site (quartalsweise), damit Muster erkennbar bleiben.

    3. OneDrive-Retention für nicht lizenzierte Konten (MC1381110)

    Was passiert: Ab Anfang Juli 2026 setzt Microsoft einen erzwungenen Lifecycle für nicht lizenzierte OneDrive-Konten in Kraft. Nach 60 Tagen ohne Lizenz wird OneDrive schreibgeschützt, nach 93 Tagen archiviert (kein direkter Nutzerzugriff mehr; eDiscovery und Legal Hold bleiben verfügbar). Bleibt das Konto insgesamt 12 Monate unlizenziert, drohen ab Juli 2027 endgültige Löschungen. Die Funktion ist standardmäßig aktiv, kein Opt-in erforderlich.

    Warum das brennt: Die Regel wirkt technisch, betrifft aber unmittelbar Datenbestände einzelner Beschäftigter. Bei Elternzeit, Langzeitkrankheit, Freistellungen oder unbedachten Lizenzentzügen können Inhalte in die Schreibschutz- oder Archivphase rutschen — und in extremen Fällen unwiederbringlich verloren gehen. Zusätzlich kollidiert das Verhalten mit dem Auskunftsrecht nach Art. 15 DSGVO, wenn Beschäftigte ihre eigenen Inhalte nicht mehr herausbekommen.

    Konkrete Maßnahmen für den Betriebsrat:

    1. HR-Prozess anpassen: Bei jedem Lizenzentzug (Austritt, längere Abwesenheit, Umstellung) explizite Prüfung, was mit dem OneDrive passiert. Datenübergabe an Vorgesetzte oder Nachfolger als Standardschritt in den Prozess integrieren.
    2. Elternzeit- und Freistellungsregelung: Für definierte Abwesenheiten (Elternzeit, Sabbatical, längere Krankheit) darf die Lizenz nicht ohne separate Freigabe entzogen werden. Ausnahme-Prozess mit HR und BR abstimmen.
    3. Beschäftigten-Information: Klare Kommunikation an alle Beschäftigten, was mit ihrem OneDrive passiert, wenn die Lizenz endet. Ansprechpartner für Datenanforderungen benennen.
    4. Sechzig-Tage-Warnung nutzen: Der 60-Tage-Fensterzeitraum vor Schreibschutz muss in den HR-Prozess einfließen, sodass Beschäftigte oder deren Vorgesetzte vor Ablauf informiert werden.
    5. Datenschutzrechtlichen Auskunftsanspruch absichern: Prozess dokumentieren, wie ehemalige Beschäftigte binnen der Monatsfrist nach Art. 12 Abs. 3 DSGVO Zugriff auf ihre archivierten OneDrive-Inhalte bekommen — insbesondere zwischen Tag 93 und der endgültigen Löschung.

    Was noch im Juni-Newsletter steht

    Neben den drei Top-Themen enthält der vollständige Juni-Newsletter fünfzehn weitere Einträge — darunter der Recap-App-Modus, der Meetings der letzten 30 Tage in einer durchsuchbaren Ansicht und optional als Audio-Podcast bündelt, die neuen Insider-Risk-Trigger für Microsoft Fabric, Box, Dropbox, Google Drive, Azure und AWS, sowie die Nutzer-basierte Aggregation von DLP-Alerts, die faktisch Verhaltensprofile pro Person erzeugt.

    Alle achtzehn Einträge sind rechtsinformiert bewertet, mit Querverweisen auf frühere Ausgaben (April, Mai) und mit konkreten Handlungsempfehlungen versehen. Wer den Newsletter regelmäßig beziehen möchte, findet den Zugang zum M365 Compliance Radar unter improve-it.gmbh/m365-compliance-radar.

  • M365 im Mai 2026 – KI rückt näher an die Belegschaft

    M365 im Mai 2026 – KI rückt näher an die Belegschaft

    Microsoft hat im Mai 2026 in SharePoint, Purview und Teams Funktionen ausgerollt, die KI deutlich näher an konkrete Personen und Inhalte bringen. Drei Themen verdienen besondere Aufmerksamkeit von Betriebsräten, Datenschutzbeauftragten und IT-Verantwortlichen:

    1. Copilot in SharePoint wird default-on für alle Tenants [MC1311968]
    Ab Mitte Juni 2026 erscheint der Copilot-Floating-Button automatisch in SharePoint-Seiten, -Bibliotheken und -Listen – überall dort, wo Nutzer eine M365-Copilot-Lizenz haben. Wer das nicht möchte, muss Tenant oder einzelne Sites aktiv abschalten. Eine flächendeckende KI-Verarbeitung von SharePoint-Inhalten, ohne dass Beschäftigte etwas dafür tun müssen.

    2. Purview Insider Risk Management: KI-Prompts pseudonymisierter Nutzer einsehbar [MC1304292]
    Analysten können künftig auch dann KI-Prompt- und Antworttexte lesen, die mit Insider-Risk-Indikatoren in Verbindung stehen, wenn die Nutzeranonymisierung aktiv ist. Microsoft betont weiterhin den Privacy-by-design-Anspruch – der Inhalt einer Person wird damit aber für Analysten lesbar. In Kombination mit kleinen Teams ist eine faktische De-Anonymisierung möglich.

    3. Purview Data Security Triage Agent schreibt Beschäftigte direkt in Teams an [MC1326260]
    Ab Ende Juni 2026 kann der DLP-Triage-Agent automatische Teams-Nachrichten an die zuletzt bearbeitende Person einer „auffälligen“ Datei senden – mit täglichen Erinnerungen, bis das Problem behoben ist. Agentische Eskalation an Beschäftigte verändert die Wahrnehmung der eigenen Tätigkeit als „algorithmisch beobachtet“.

    Das sind 3 von über 172 Einträgen, die Microsoft allein im Mai 2026 im Message Center veröffentlicht hat. Wer den vollständigen Überblick mit BR-Bewertung sucht, findet ihn im improve it M365 Compliance Radar.

  • M365 im April 2026 – Wenn KI eigeninitiativ wird

    M365 im April 2026 – Wenn KI eigeninitiativ wird


    Microsoft hat im April 2026 in Word, Excel, PowerPoint, Outlook und Teams die Tür für Drittanbieter-KI, agentische Ausführung und entkoppelte KI-Auswertung deutlich weiter geöffnet. Drei Themen verdienen besondere Aufmerksamkeit von Betriebsräten, Datenschutzbeauftragten und IT-Verantwortlichen:

    1️⃣ Anthropic-Modelle als Standard in Word, Excel und PowerPoint
    Ab 4. Mai 2026 sind Anthropic-Modelle (Claude) als Microsoft-Subprozessor default-on in Excel und PowerPoint, Word folgt im Sommer. Die Verarbeitung findet außerhalb der EU Data Boundary statt – relevant für DSGVO, Auftragsverarbeitungsvereinbarungen und Beschäftigtenkommunikation.

    2️⃣ Calendar Agent in Microsoft 365 Copilot
    Der neue Agent kann Termine eigenständig annehmen, weiterverfolgen oder ablehnen – auf Basis natürlich-sprachlicher Dauerregeln wie „Termine meiner Vorgesetzten immer annehmen“. Die Initiative verlagert sich vom Menschen zur KI; ein Freigabe- und Transparenzkonzept ist dringend.

    3️⃣ Teams-Recap ohne Transkript & Transcribe-only
    Zwei neue Modi entkoppeln die KI-Auswertung von Meeting-Inhalten von der klassischen Aufzeichnung. Bestehende Vereinbarungen zu Aufzeichnung und Transkription decken diese Konstellationen oft nicht ab – der Schutzmechanismus „kein Transkript = keine KI-Auswertung“ greift hier nicht mehr.

    Das sind 3 von über 166 IT-relevanten Einträgen, die Microsoft allein im April 2026 im Message Center veröffentlicht hat. Wer den vollständigen Überblick mit BR-Bewertung sucht, findet ihn in unserem improve it M365 Compliance Radar.

  • M365 im März – drei Entwicklungen, die Betriebsräte und Datenschützer jetzt kennen müssen

    M365 im März – drei Entwicklungen, die Betriebsräte und Datenschützer jetzt kennen müssen

    Microsoft bewegt sich schnell. Besonders im März 2026 sind Änderungen dabei, die über reine IT-Updates hinausgehen.

    1️⃣ KI plant und handelt – eigenständig Mit Copilot Cowork orchestriert KI künftig mehrstufige Arbeitsabläufe: E-Mails verfassen, Meetings planen, Dateien verschieben. Jede Aktion braucht eine Freigabe – aber die Initiative liegt bei der Maschine. Für EU-Tenants ist die Funktion bewusst deaktiviert. Eine dokumentierte Entscheidung über die Freigabe ist keine Kür, sondern Pflicht.

    2️⃣ KI bewertet Verhaltensrisiken einzelner Beschäftigter Der Data Security Triage Agent in Microsoft Purview priorisiert Alerts, fasst Verhaltensauffälligkeiten zusammen und reichert Profile mit Rolle, Beschäftigungsstatus und Alert-Historie an. Das ist keine abstrakte Funktion – das ist KI-gestützte Verhaltensanalyse auf Personenebene. Ohne Betriebsvereinbarung sollte diese Funktion nicht aktiviert werden.

    3️⃣ KI extrahiert personenbezogene Daten aus Arbeitsinhalten Purview Data Security Investigations erkennt ab April automatisch Namen, Adressen und Bankdaten in Untersuchungsdatensätzen – also in E-Mails, Dokumenten und Kommunikation von Beschäftigten. Standardmäßig aktiv, ohne Admin-Aktion. Die Frage nach Zweckbindung und Transparenz stellt sich damit von selbst.

    Das sind nur 3 von gut 18 Einträgen, die bei Microsoft allein im März erhöhte relevant für den Betriebsrat haben. Dabei haben wir diesen Monat wieder über 100 Neuerungen im M365 System ausgewertet.

    Wer als Betriebsrat, Datenschutzbeauftragter oder ISB den Überblick behalten will, braucht einen strukturierten Blick auf das, was monatlich ausgerollt wird – ohne das Rauschen manuell zu filtern.

    Genau dafür gibt es das M365 Compliance Radar.

  • M365 im Februar – was Betriebsräte, Datenschützer & Admins jetzt wissen müssen

    M365 im Februar – was Betriebsräte, Datenschützer & Admins jetzt wissen müssen

    Microsoft rollt monatlich Dutzende Änderungen aus. Die meisten bleiben unbemerkt – bis sie relevant werden.

    Drei Themen aus dem Februar stechen heraus:

    1️⃣ Skill-Profile in Teams sichtbar für alle KI leitet automatisch Fähigkeiten aus Arbeitsaktivitäten ab – und zeigt sie künftig direkt auf der Profilkarte in Teams. Wer darf das sehen? Wer korrigiert Fehler? Mitbestimmung ist gefragt.

    2️⃣ KI analysiert Arbeitsinhalte automatisch Microsoft Purview bereitet Dokumente, E-Mails und Chats ab sofort automatisch für KI-Untersuchungen vor – ohne manuellen Anstoß. Zweckbindung und Transparenz sind keine Selbstverständlichkeit.

    3️⃣ Fabric-Monitoring dezentral aktivierbar Ab 23. März können Workspace-Admins eigenständig Monitoring aktivieren – mit Zugriff auf Logs und Metriken. Ohne klare Richtlinie entsteht ein Flickenteppich aus Überwachungspraktiken.

    ⚠️ Diese Änderungen betreffen nicht nur die IT. Sie berühren Datenschutz, Arbeitsrecht und das Vertrauen der Belegschaft in digitale Werkzeuge.

    Wer den Überblick behalten will – ohne jeden Monat das Message Center selbst zu durchforsten – findet auf unserem M365 Compliance Radar eine strukturierte Einordnung aller relevanten Änderungen:
    M365 Compliance Radar & Auditor für Datenschutz, Betriebsrat

    Für Betriebsräte, Datenschutzbeauftragte, ISBs, Admins – und alle, die wissen wollen, was Microsoft gerade verändert.

  • Drei M365-Änderungen, die Betriebsräte im Januar 2026 beachten sollten

    Drei M365-Änderungen, die Betriebsräte im Januar 2026 beachten sollten

    Hinweis: Dieser Beitrag ist ein Auszug aus unserem M365 Compliance Auditor – Betriebsrat. Der Auditor fasst monatlich alle betriebsratsrelevanten Microsoft-365-Updates zusammen – praxisnah, mit Bewertung und konkreten Handlungsempfehlungen.

    Anthropic-Modelle (Claude) in Copilot: bewusste Freigabe nötig

    Microsoft bindet Anthropic als Unterauftragsverarbeiter ein; Modelle sind in vielen Copilot-Erfahrungen nutzbar. In EU/EFTA/UK standardmäßig deaktiviert, Aktivierung per Admin-Schalter.

    To-dos (BR/DSB/IT):

    • Entscheidungsvorlage: Nutzen, Risiken, betroffene Workflows.
    • BV-Ergänzung „Externe KI-Modelle“: Zweckbindung, Datenkategorien, Protokollierung, Opt-in/Opt-out.
    • Transparenzpaket: Welche Modelle wann aktiv? Datenflüsse und EU-Speicherorte dokumentieren.
    • Freigabeprozess inkl. AV/Unterauftragsverarbeitung festhalten.

    SharePoint-Agents direkt in Teams-Chats & im Teams Store

    SharePoint-Agents lassen sich nun im Chat hinzufügen; ein neuer Bereich „Agents“ erscheint im Teams Store. Hürde zur spontanen KI-Nutzung sinkt, Policies greifen.

    To-dos (BR/ISB/IT):

    • Agent-Governance: Zulassungs-/Allow-List, Owner, Datenquellen, Re-Zertifizierung.
    • Rollen & Grenzen: Keine Agents in sensiblen HR/Legal-Kontexten; Freigabekriterien definieren.
    • Kontext-Hinweise im Chat (Do’s/Don’ts, sensible Inhalte).
    • Pilot & Audit: Kleine Teams, klarer Use-Case, regelmäßige Reviews.

    Teams: Eigene Hinweise für Aufzeichnung & Transkription

    Admins können Consent-Hinweise (Banner/Dialog) mandantenspezifisch anpassen – inkl. eigenem Datenschutz-/Info-Link je Meetingrichtlinie.

    To-dos (BR/DSB/IT/HR):

    • Mustertext abstimmen (Zweck, Rechtsgrundlage, Speicherfristen, Kontakt).
    • BV/Policy aktualisieren: Zustimmungstyp (implizit/explizit) je Meeting-Typ.
    • Info-Seite hinterlegen (FAQ, Zuständigkeiten, Meldeweg).
    • Wirksamkeit prüfen: Stichproben auf Verständlichkeit & Einhaltung.

    ℹ️ Zusätzlicher Hinweis

    Excel Copilot Chat mit lokalen Dateien:
    Copilot bezieht nun lokal gespeicherte Arbeitsmappen ein; Do’s/Don’ts für sensible Inhalte kommunizieren.

    Fazit

    Mit bewusster Modell-Freigabe (Claude), klarer Agenten-Governance und präzisen Consent-Hinweisen schaffen Sie Transparenz, Rechtssicherheit und Akzeptanz – ohne Innovation auszubremsen. Starten Sie jetzt mit Entscheidungsvorlage, BV-Ergänzungen und einem kurzen Infopaket für Führungskräfte.

    ⚠️ Interesse am vollständigen Bericht?

    Kontaktieren Sie uns – wir senden Ihnen gerne ein Angebot für unseren M365 Compliance Auditor – Betriebsrat zu und unterstützen bei BV-Formulierungen sowie der Einführung passender Policies. Fragen Sie auch nach unseren Modulen für Administratoren, Anwender und Datenschützer.

  • In aller Kürze: IT-Sicherheit, Cloud, Datenschutz und kritische Infrastruktur

    In aller Kürze: IT-Sicherheit, Cloud, Datenschutz und kritische Infrastruktur

    Auch in dieser Ausgabe fassen wir wieder aktuelle Entwicklungen rund um digitale Sicherheit, Cloud-Strategie und regulatorische Debatten kompakt zusammen – mit weiterführenden Links für alle, die tiefer einsteigen möchten.

    ePA: Massive Sicherheitslücken und politische Debatte

    Die elektronische Patientenakte (ePA) sorgt erneut für Kritik: Der Chaos Computer Club (CCC) deckte schwerwiegende Schwachstellen auf, durch die sich mit überschaubarem Aufwand auf die Akten beliebiger Versicherter zugreifen ließ. Die Gematik reagierte mit Sofortmaßnahmen, das BSI gibt vorsichtige Entwarnung – hatte jedoch zuvor intern vor solchen Risiken gewarnt. Kritik gibt es auch an der politischen Eile und an der Opt-out-Regelung für Kinderakten. Die Datenschutzdebatte ist in vollem Gange.

    Microsoft und die Cloud: Wachstum, Expansion und politisches Kalkül

    Microsofts Geschäft wächst aktuell fast ausschließlich durch Cloud-Dienste. Parallel kündigt der Konzern massive Investitionen in europäische Rechenzentren an – eine Reaktion auf politische Bedenken gegenüber der US-amerikanischen Kontrolle über digitale Infrastruktur. Mit neuen Zusicherungen versucht Microsoft, europäische Kunden in Sachen Datenschutz, Verfügbarkeit und Souveränität zu beruhigen.

    Blackout-Vorsorge: Spanien als Warnsignal – wie steht Deutschland da?

    Ein Stromausfall in Spanien und Portugal rückt das Thema Blackout-Risiken erneut ins Bewusstsein. Während Deutschlands Stromnetz technisch besser aufgestellt ist, gibt es auch hierzulande Szenarien, in denen kritische Infrastrukturen gefährdet wären – etwa durch Sabotage oder Extremwetter. Wichtig bleiben robuste Netze, Speicher und Notfallpläne.

    Transatlantischer Datenschutz: Das nächste Sturmtief?

    Trotz neuer Abkommen zwischen EU und USA bleibt die rechtliche Lage angespannt. Das EU–US Data Privacy Framework soll Datentransfers absichern, steht jedoch in der Kritik – unter anderem wegen anhaltender Zugriffsmöglichkeiten US-Geheimdienste (FISA, CLOUD Act). Datenschützer erwarten ein weiteres Verfahren vor dem EuGH (Stichwort: „Schrems III“). Unternehmen sind gut beraten, sensible Daten weiterhin besonders sorgfältig zu behandeln.

    Fazit:
    Ob Patientendaten, Cloud-Strategien oder digitale Resilienz: Die Anforderungen an sichere und nachvollziehbare IT-Strukturen wachsen weiter. Wer vorbereitet ist, bleibt souverän – technisch wie organisatorisch.

    Sie möchten wissen, wie diese Entwicklungen Ihre Organisation betreffen?
    Wir helfen Ihnen bei der strategischen Bewertung, Umsetzung von Standards und datenschutzkonformen Alternativen – fundiert, neutral und pragmatisch.

    (Der Beitrag wurde von KI strukturiert und das Teaserbild von KI generiert)

  • In aller Kürze: Wichtige IT- und Datenschutzmeldungen im Überblick

    In aller Kürze: Wichtige IT- und Datenschutzmeldungen im Überblick

    Willkommen zu unserer kompakten Zusammenfassung aktueller Entwicklungen rund um IT-Sicherheit, Cloud, KI und Datenschutz. Hier finden Sie die wichtigsten Nachrichten der vergangenen Tage – auf einen Blick.


    Microsoft und der wachsende Cloud-Druck

    Microsoft Copilot in Edge: Der KI-Assistent sieht, was Sie sehen
    Microsofts Copilot erhält im Edge-Browser neue Berechtigungen und kann künftig auf Inhalte zugreifen, die der Nutzer gerade betrachtet.

    Wie sich dies mit unserem Datenschutz verträgt bleibt aktuell ungeklärt.

    Mehr erfahren

    Exchange Server: Microsoft drängt Kunden zum Cloud-Umstieg
    Der Support für Exchange Server 2016 und 2019 endet im Oktober 2025. Microsoft empfiehlt klar den Wechsel zu Exchange Online.

    Wir raten an dieser Stelle, die eigene Daten- und Cloudstrategie zu hinterfragen.

    Zur Meldung bei heise.de
    Unser Hintergrundartikel zum Thema Cloud-Druck
    Microsoft Original-Post


    Datenschutz und Künstliche Intelligenz

    Meta: Widerspruch gegen KI-Training mit privaten Inhalten möglich
    Datenschützer rufen Nutzer dazu auf, der Nutzung ihrer privaten Inhalte für das Training von Metas KI-Systemen aktiv zu widersprechen. Hintergrund ist die geplante Anpassung der Nutzungsbedingungen von Facebook und Instagram.

    Mehr lesen bei heise.de

    OpenAI und Big Tech: Selbstbevorzugung bei eigenen KI-Diensten
    Wie Meta und Google bevorzugt auch OpenAI zunehmend eigene Dienste, Plattformen und Inhalte – zulasten von Transparenz und offener Konkurrenz. Experten warnen vor wachsender Marktmacht der großen Anbieter.

    Wir raten auch an dieser Stelle dazu die eigene Datenstrategie zu überprüfen, ob diese der aktuellen Gesamtsituation noch angemessen ist.

    Zum Hintergrundbericht

    OpenAI veröffentlicht GPT-4.1: Bessere Sprachmodelle für Coding und Agenten
    OpenAI stellt neue Modelle für GPT-4.1 vor, die unter anderem auf verbessertes Codieren, KI-Agenten und komplexere Aufgaben spezialisiert sind.

    Details bei heise.de


    IT-Sicherheit und Standardisierung

    Neue ISO-Norm für Lichtbildbewertung veröffentlicht
    Die ISO/IEC 29794-5:2024 definiert erstmals einheitliche Standards für die Bewertung biometrischer Lichtbilder – relevant für Ausweisdokumente und Identitätsprüfungen.

    Zur BSI-Meldung

    Zertifikatslaufzeiten drastisch verkürzt: Nur noch 47 Tage
    Zertifikate für sichere Verbindungen (TLS) sollen künftig eine maximale Laufzeit von nur noch 47 Tagen haben. Der Standard wird aktuell bei den Browserherstellern diskutiert und könnte ab 2025 in Kraft treten.

    Mehr bei golem.de


    Politische Entwicklungen

    Bundesinnenministerium: Warnung vor Abhängigkeit von US-Clouds
    Bundesinnenministerin Nancy Faeser warnt vor einer zu starken Abhängigkeit europäischer Organisationen von US-amerikanischen Cloud-Anbietern und fordert gezielte Investitionen in europäische Alternativen.

    Auch wir empfehlen an dieser Stelle Unternehmen ihre Strategie zu überprüfen und zu hinterfragen, ob ein IT-Notfallplan mit konkreten Handlungsoptionen an dieser Stelle sinnvoll wäre.

    Zur Meldung bei golem.de
    IT-Notfallstrategie gegen politische Risiken

    Fazit

    Technologische Entwicklungen schreiten schnell voran – bei Cloud, KI und IT-Sicherheit. Transparenz, Unabhängigkeit und klare strategische Planung sind wichtiger denn je.

    Sie möchten wissen, was diese Entwicklungen für Ihre Organisation bedeuten?
    Wir unterstützen Sie bei der Analyse und Integration neuer Anforderungen – neutral, vorausschauend und auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt.

    (Der Beitrag wurde von KI strukturiert und das Teaserbild von KI generiert)