Datenschutzaufsicht in BW: 40 % weniger Stellen – und jetzt?

Die aktuelle Landesregierung will beim LfDI Baden-Württemberg 40 % der Stellen streichen. Parallel dazu: mehr KI im Sicherheitsbereich, biometrische Gesichtserkennung, ausgeweitete Polizeibefugnisse. Die Aufsicht wird kleiner, der regulatorische Druck größer. Der LfDI Tobias Keber selbst warnt: Wer die Aufsicht zentralisiert, nimmt lokalen Unternehmen, Startups und Vereinen den direkten Ansprechpartner vor Ort.

Was bedeutet das konkret für euch als Unternehmen?

⚠️ Weniger Beratung, mehr Prüfung. Wenn weniger Köpfe mehr Fälle bearbeiten, wird priorisiert – und zwar nach Risiko, nicht nach Sympathie. Wer auffällt, fällt schneller auf.

⚠️ Längere Reaktionszeiten der Behörde. Auch bei euren Meldungen nach Art. 33 DSGVO, bei Auskunftsersuchen, bei Konsultationen zur DSFA. Wer darauf wartet, dass die Aufsicht ihm sagt, was zu tun ist, wartet künftig länger.

⚠️ Eigenverantwortung schlägt Behördenhilfe. Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten, TOMs, AVVs, Löschkonzepte, KI-Governance – das muss sitzen, bevor jemand fragt. Im Zweifel reicht ein gut aufgestelltes Datenschutzmanagement, um aus einer Prüfung eine Formalität zu machen.

Und genau hier wird es spannend: Während die staatliche Beratungskapazität schrumpft, steigen die Anforderungen an die interne. Wer keinen internen DSB hat oder dessen Belastung wächst, sollte jetzt prüfen, ob ein externer Datenschutzbeauftragter die bessere Antwort ist – mit IT-Tiefe, planbarer Pauschale und Haftungsentlastung für die Geschäftsführung.

Genau das ist unser Tagesgeschäft. Wir kombinieren DSGVO, ISO 27001 und IT-Compliance aus einer Hand – und prüfen Systeme nicht nur auf dem Papier, sondern direkt am System.

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